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 Ernährung nach TCM

Eines gleich vorab - die Ernährungslehre der TCM basiert weder auf Kalorien noch auf Vitaminen und auch nicht auf Diäten.

Die Ernährungslehre der TCM basiert auf dem Ausgleich von Yin und Yang und der Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Die Nahrungsmittel werden eingeteilt in

- ihre thermische Zugehörigkeit (heiß, warm, neutral, kühl, kalt)

- ihre Elementezugehörigkeit (Holz - sauer, Feuer - bitter, Erde - süß, Metall - scharf, Wasser - salzig)

Genau dies ist auch die Grundlage, wenn Nahrungsmittel zum Ausgleich pathologischer, also krankhafter Zustände herangezogen werden. Sie wirken dann kühlend, wärmend, zusammenziehend, ausgleichend, trocknend, auflösend, ausleitend, verteilend, etc.

So gibt es die Qi-, Yin/Yang- Blutstärkenden Nahrungsmittel, ebenso wie die Hitze- oder Kälteausleitenden Nahrungsmittel, u.v.a.m.

Da jeder Körper bereits ab der Geburt unterschiedlich "ausgestattet" ist,  gibt es auch keine generelles Gut oder Schlecht bei der Ernährung, sondern immer eine Ernährung, die dem jeweiligen Individuum angepasst ist.

Im Krankheitsfall schaut der TCM-Therapeut - genau wie vor Anwendung von Akupunktur, Massage, etc. - zunächst auf die Symptome und Symdrome des Patienten, die er mit Hilfe einer umfangreichen Anamnese herausfindet. Danach gibt er dann Empfehlungen, welche Nahrungsmittel bevorzugt verwendet werden und welche eher spärlich auf dem Speiseplan erscheinen sollen.

Und keine Angst. Niemand muss jetzt befürchten, dass er nur noch "chinesisch" essen darf. All unsere liebgewonnen Speisen lassen sich der TCM-Ernährungslehre entsprechend zubereiten. Das Eine oder Andere wird eben öfter oder seltener auf dem Speiseplan erscheinen und eventuell mit speziellen Kräutern und Zutaten ergänzt. Geschmacklich bedeutet es in den allermeisten Fällen sogar eine Bereicherung.

Eine der bedeutendsten Grundlagen der TCM-Ernährungslehre ist die Tatsache, dass gekochtes, warmes Essen zu bevorzugen ist. Rohkost wie Salate etc. sollen eher zurückhaltend auf dem Speiseplan erscheinen. Warum das so ist? Rohe Nahrungsmittel erfordern von unserem Körper - und hier in erster Linie von Magen und Milz - einen erhöhten Energieaufwand um für die optimale Verwertung vorbereitet zu werden. Das heißt aber nicht, dass wir Rohkost ganz von unserem Speiseplan streichen. Es kommt immer auf den Gesamtzustand des Systems Körper an, wie unser Speiseplan optimal aussieht.

Auch die Jahreszeit spielt bei der Bevorzugung mancher Nahrungsmittel eine große Rolle. So werden wir thermisch kalte Nahrungsmittel eher im Sommer zu uns nehmen, weil wir ja dann unter der äußeren Hitze eher zu leiden haben. Im Winter, wenn Kälte, Nässe, Wind auf unseren Körper einwirken, sind thermisch warme Nahrungsmittel von großer Hilfe um unsere Abwehrkräfte zu stärken.

Es bedarf grundsätzlich keines all zu großen Aufwandes, die Ernährung auf der Grundlage der TCM umzusetzen. Dazu gibt es sehr hilfreiche Tabellen, die schnell in Leib und Seele übergehen.

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